Tagesgeldkonto
Unter einem
Tagesgeldkonto versteht man ein Konto bei einem Geldinstitut, auf das man einen Betrag einzahlt, der zu einem bestimmten, jedoch variablen Satz verzinst wird. Über das eingezahlte Geld kann man täglich verfügen, der Anleger bleibt flexibel in seiner Bankenwahl, da er keine Kündigungsfristen wahren muss, sein Konto jederzeit auflösen kann.
Tagesgeldkonten bieten eine attraktive, flexible Geldanlage-Möglichkeit. Die Verzinsung auf einem Sparbuch ist sehr gering, Festgeld oder
Termingeld bieten dafür zwar hohe Zinsen, der Kunde ist aber nicht in der Lage, bei finanziellen Engpässen vorzeitig an sein Geld zu kommen.
Im Vergleich dazu wird bei einem
Tagesgeldkonto ein Betrag angelegt, der im Schnitt mit zwischen 2 und 4% verzinst wird. Dabei spielt auch eine Rolle, wie oft pro Jahr Zinsen ausgezahlt werden. Der angebotene Zinssatz bezieht sich meist auf ein Jahr, einige Banken bieten aber z.B. auch vierteljährliche Verzinsungen an, eine häufig gewinnbringendere, flexiblere Variante.
Der angebotene Zinssatz ist bei dieser
Geldanlage nicht bindend für die Bank, er gilt nur für den Eröffnungstag des Kontos, kann ab dem zweiten Tag variieren. Da die Banken aber an einer Bindung des Kunden mit seinem angelegten Geld interessiert sind, versuchen sie meist, den zum Eröffnungstag des Tagesgeldkontos angebotenen Zinssatz für die Laufzeit konstant zu halten. Durch die tägliche Verfügbarkeit ohne Wahrung einer Kündigungsfrist besteht für den Kunden ja jederzeit die Möglichkeit,
sein angelegtes Geld bei plötzlichen Zinssenkungen abzuheben, um es einem anderen Geldinstitut anzuvertrauen. Sicherheiten für sein angelegtes Geld erhält der Kunde zum einen durch die Einlagensicherung, welche eine Rückzahlung von mindestens 90% der Einlage garantiert. Da dies nur für Beträge bis maximal 20.000 Euro gilt, bieten die Banken zusätzliche Sicherungssysteme, die den Kunden vor Verlusten unterhalb der Einlage-Summe schützen.
Web-Tipp: Weitere Informationen zum
Tagesgeld finden Sie auf der Seite http://www.tagesgeldkonto-info.de/.
Neben den
Vorteilen für ein Tagesgeldkonto gibt es auch einige Nachteile, die man bei der Anlagewahl berücksichtigen sollte.
Der Zinssatz, der angeboten wird, gilt nur für den Tag der Eröffnung des Tagesgeldkontos. Dieser Satz kann ab dem zweiten Tag steigen oder aber auch fallen, was sich negativ auf den Gewinn auswirken würde. Als nachteilig kann auch gesehen werden, dass man bei einem Tagesgeldkonto keinerlei Verrechnungsfunktionen ausüben kann. So lassen sich weder Lastschriften noch Überweisungen auf Fremdkonten tätigen, wie dies z.B. bei einem Girokonto möglich ist. Möchte man das Tagesgeldkonto auflösen bzw.
benötigt man einen Teilbetrag, dauert es häufig ein bis zwei Tage, bis das Geld rücküberwiesen worden ist. Es besteht nicht, wie z.B. bei einem Sparbuch, die Möglichkeit, zur Bank zu gehen und den Betrag sofort ausgezahlt zu bekommen, so dass man den Begriff der täglichen Verfügbarkeit etwas variabler betrachten muss.
Ein weiteres Interessantes Konto sind Firmen- und Geschäftskonten. Hier finden Sie Ihr
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